Warum sind Erdungsanlagen für Gebäude notwendig?

Fehler in elektrischen Leitungssystem, z.B. an der Isolation, können sich auf andere leitfähige Systeme auswirken. Das kann die Zentralheizung sein, die Wasserinstallationen oder auch Antennenanlagen. Dazu kommt, dass die Zahl der Elektro-Endgeräte in Haushalten wächst, viele davon stammen aus Fernost und immer wieder werden elektrotechnische Mängel moniert.

Bei fehlerhaften Geräten kann es zu Spannungsverschleppungen kommen und dadurch können gefährliche Berührungsspannungen entstehen. Ein Potenzialausgleich und eine Erdungsanlage (Fundamenterder) verringern derartige Gefährdungen, indem sie eine gut leitende Verbindung ins Erdreich herstellen. Denn wenn Punkte unterschiedlichen Potenzials leitend miteinander verbunden werden, wird die Potenzialdifferenz ausgeglichen. Damit besteht zwischen diesen Punkten keine elektrische Spannung mehr. Dafür wird vom Fundamenterder eine Leitung auf die Potenzialausgleichsschiene im Hausanschlussraum gelegt.

Einige Elemente, wie etwa Stahlträger oder einige Rohrleitungen, stehen großflächig mit dem Erdreich in Verbindung und agieren als natürliche Erder. Für Neubauten werden darüber hinaus meist sogenannte Fundamenterder vorgesehen bzw. sind vorgeschrieben. Dabei wird ein Stahl direkt in das Betonfundament des Gebäudes eingegossen und bleibt somit stets mit der Erde großflächig in Berührung.

Die Ausführung dieser Fundamenterder ist in DIN 18014 genormt und geregelt.

 

Unser Serviceangebot

          Planung der Erdungsanlage nach Ihren Bedürfnisse 

          VDE-gerechte Überprüfung durch zertifizierte Blitzschutzfachkräfte auf Grundlage von der EN DIN 18014

          Überwachen der Bauphasen

          Ausführliches Messprotokoll inklusive Prüfbericht mit nachweisbaren Daten über Ihre Erdungsanlage