Was ist Äußerer Blitzschutz ?

Der Äußere Blitzschutz hat die Aufgabe, die Blitzschläge in das Gebäude „einzufangen“ und den Blitzstrom vom Einschlagspunkt zur Erde abzuleiten. Das bewahrt das Gebäude vor Schäden und schützt die Menschen im Inneren vor Verletzungen durch stromführende Teile oder Schrittspannungen. Zum Äußeren Blitzschutz gehören die Fangeinrichtung auf dem Dach, die Erdungsanlage (meist ein Fundamenterder) und die Ableitungen als Verbindungen dazwischen.

Alle metallenen Einrichtungen auf dem Gebäude (z. B. Dachrinnen) werden auf kürzestem Wege mit dem Blitzschutzsystem verbunden. Aus dem Dach herausragende Schornsteine, Antennenmasten, Lüftungsrohre, Lichtkuppeln und dergleichen werden mit getrennt angeordneten Fangstangen versehen, die ebenfalls mit den Fangleitungen verbunden werden. Von den Fangeinrichtungen führen Ableitungen an (oder in) den Gebäudewänden den Blitzstrom senkrecht nach unten zur Erdungsanlage.

Auf welche Gebäuden müssen dauerhafte Blitzschutzmaßnahmen errichtet werden ?

Die Norm spricht von einen aufeinander abgestimmten Blitzschutzsystem – bestehend aus äußeren und innerem Blitzschutz. Dies bietet Ihnen den Schutz, der heutzutage von einer sicherheitstechnischen Anlage von Gebäuden und Personen sowie elektrotechnischen Infrastruktur erwartet wird.

Blitzschutzsystem für Gebäude werden errichtet, wenn: 

  • die Landesbauordnung dies vorschreibt;
  • in der Baugenehming die Errichtung eines Blitzschutzsystems gefordert wird;
  • die Gebäude- Vesicherung und Branschutzkonzept es vorschreibt bzw. verlangen;
  • Ihnen die Sicherheit vor Blitzschäden wichtig ist.


Wir führen für Sie aus:

  • Beratung und Planungsunterstützung zu allen Fragen zum Thema
  • Erstellen von Risikoanalysen zur Schutzbedarfs-Ermittlung
  • Installation von Gebäudeblitzschutzanlagen
  • Installation von Erdungsanlagen und  Potentialausgleich
  • Nachrüstung und Reparatur
  • Schutz von speziellen Anlagen (wie z.B. Photovoltaikanlagen, Kirchen, Kläranlagen, EX-gefährdete Gebäude, Biogasanlagen)